alpinechic
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pureape - screenplay< back

  cat-no: ACCD004
artist: pureape
title: screenplay
format: cd / digital download
release date: 03/03/2007

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01 fragile 4:08 listen     videoclip @ youtube
02 things happen 3:30 listen
03 aerobic 3:27 listen     free mp3 / 4.87MB
04 dogs in love 3:59 listen
05 imaginary slave 3:57 listen
06 mimosa 3:39 listen
07 rockoko 4:45 listen
08 screenplay 4:08 listen
09 witch 3:50 listen
10 tonight is another party 4:05 listen
11 the audience won't clap the hands 5:23 listen

press reviews

20/06/2007
Out-of-space.ch - Pureape - Screenplay

"Gut Ding will Weile haben." Wenn man diese ziemlich aus der Mode gekommene Weisheit auf die Zeitspanne zwischen dem Release und dem ziemlich verspäteten Review projeziert, ist klar wie das neue, zweite Pureape-Album klingen muss. Und genau so ist dem auch, nimmt man sich der einzelnen Songs auf Screenplay an.

Zusammen mit Christa Helbling, die im vergangenen September dazustiess, bildet Pureape- & Alpinechic-(Label)-Kopf Andrea Pestoni die neue Formation. Sie präsentieren dem Hörer eingängige Tracks, die man nicht wirklich in eine bestehende Soundschublade stecken kann. Es sind vorwiegend treibende, elektronische Beats kombiniert mit rockenden, wenn auch eher verhalten abgemischten Gitarrenriffs. Melancholisch und zugleich mit einer Prise Indie-Attitüde sowie sphärischen Synthieklängen unterlegt. Und trotzdem ist Screenplay in erster Linie ein Pop-Album geworden, welches das Zeug hat, vielen Leuten zu gefallen.

Der auf Alpinechic erschienene Longplayer startet mit dem Track 'Fragile', für welchen auch ein Videoclip produziert wurde. Die Lyrics der insgesamt elf Songs kommentieren mit einem Augenzwinkern den Alltag unserer modernen Gesellschaft. Was liegt da näher als ein Songtitel wie 'Things Happen', der darauf folgt. Ein besonderes Merkmal von Pureape auf diesem Album ist der Gesangsstil von Andrea Pestoni. Nicht selten zieht es seine Vocals in den feminin-lasziven Bereich und obwohl kraftvoll und energisch eingesungen, wirken sie zuweilen auch zerbrechlich-sanft. Und da wären wir auch schon wieder beim Alltag mit den verschiedenen Facetten eines jeden von uns. Schön funktioniert das Zusammenspiel mit Christa Helbling, die für Keys und Synths zuständig ist, oftmals Backing Vocals beisteuert und dem Gesangspart auf diese Weise mehr Tiefgang verleiht. So auch auf 'Mimosa', einem meiner Favoriten. Eine für einmal akustische Gitarre führt in den ironischen Track über die Liebe, beziehungsweise die damit verbundenen Gefühle. Bald darauf setzt der Beat ein, der sich in verschiedenen Variationen über das ganze Album hinweg behauptet.

Screenplay ist ein gutes, wenn auch über die gesamte, dreiviertelstündige Spielzeit betrachtet etwas einfach gestricktes Album geworden. Die Songs, welche ein Klatschen des Publikums ('The Audience Won't Clap The Hands') sicherlich verdient hätten, machen Spass. Man spürt das Herzblut dahinter und trotzdem wünscht man sich manchmal, dass sich das Cover-Artwork mit den vielen Ecken und Kanten sowie Irrungen und Wirrungen ein wenig stärker auf den Sound übertragen würde. Wir sind gespannt, was da noch kommt aus Zürich.

http://www.out-of-space.ch


09/03/2007
Students.ch - Pureape - Screenplay

Pureape ist dafür gerüstet, in höhere Sphären der Musikgefilde aufzusteigen. Das Zürcher Elektropop Duo präsentiert auf seiner neuen Platte "Screenplay" einen Sound mit eigener Identität: Synthesizerlinien, die einen so richtig in die 80er Jahre zurückversetzen, so dass sie nicht nur als reines Retrogeplänkel und aufgesetzt wirken, dazu treibende Elektrobeats und die unverkennbare, näselnde Stimme von Andrea Pestoni. Aus den Blicken des Duos spricht das Quäntchen Selbstgenügsamkeit, wie sie den Idolen der Rockgeschichte abzuschauen sind. Die Platte ist das Zeugnis: hier handelt es sich um ein viel versprechendes Duo! Es scheint auch, als ob die beiden jahrelang gemeinsam Musik gemacht haben. Aber das stimmt nicht, die neue Duoformation mit Christa Hebling besteht erst seit vergangenem September.

Beim Durchhören mag "Screenplay" etwas eintönig wirken. Die dominant charakteristische Stimme mit den immer gleichen Dehnungen zeigt selten Färbungen. Die stampfenden Beats ähneln einander stark. Da bringt "Mimosa" die willkommene Abwechslung, ein melodiöser Popsong mit einfacher Gitarrenbegleitung, zu dem sich später ein simpler Beat gesellt. Ein spezielles Augenmerk sei auch gerichtet auf den Anfang und das Ende des Stückes, das hier wie andernorts schön ausgestaltet ist. Und bei "The Audience Won’t Clap The Hands" hat man die Platte schon ganz schön lieb gewonnen und der Songtitel erscheint in diesem Kontext seltsam verfremdet.

http://www.students.ch


06/03/2007
Werdenberger & Obertoggenburger - Mit minimalen Mitteln zum maximalen Electro-Pop

Das Zürcher Duo Pureape rollt in seinem neuen Album «Screenplay» den Electro- von hinten auf. DieTasten spielt die Buchserin Christa Helbling.

(Von Armando Bianco)

Pureape, das ist seit vier Jahren Andrea Pestoni und seit einem halben Jahr Christa Helbling. Gefunden haben sich die beiden via Internet-Annonce. Andrea Pestoni hat die Band im2003 gegründet, nach etlichenWechseln prägt die 24-jährige Gechichtsstudentin aus demWerdenberg seit letzten September den Bandsoundmit Synthesizer und zweiter Stimme.Andrea Pestoni ist Ideenlieferantin für die Songs, spielt Gitarre und programmiert die musikalischen Elemente, welche nicht mit Instrumenten eingespielt werden. Das Album «Screenplay» wurde während den Wintermonaten eingespielt, am letzten Samstag fand im Hive Club in Zürich die CD-Taufe statt.

Die klare Linie
Der Sound von Pureape ist pfiffig arrangiert, vielschichtig und sphärisch, wie er in diesem Genre eben sein soll. Auf «Screenplay» rollt das Duo die Geschichte desWave und Electro-Pop quasi von hinten auf. Die Musik von Pureape hat eine klare Linie, die Stimme vonAndrea Prestoni einen hohen Wiedererkennungseffekt.
Und das sind zwei Voraussetzungen, die bitter nötig sind, um sich von der Masse der Vertreter elektronischer Musik abzuheben. Längst nicht alle Bands entwickeln hier ihren eigenen Stil. Viele bedienen sich wacker bei Depeche Mode, OMD, Silke Bischoff oder Soft Cell, schaffen es aber trotzdemnicht nach ihnen zu klingen. Zwar weckt der Sound von Pureape durchaus Erinnerungen an bereitsGehörtes, doch mit dieser Attitüde scheint man bewusst zu spielen, Hauptsache man bleibt der eigenen Linie treu.

Von Britpop und Surf zu Electro
Der Electro-Pop ist in den letzten Jahren stark von äusseren Einflüssenmitbestimmt worden, deshalb ist es für den geneigten Musiker nur von Vorteil, wenn man mit der ganzen Bandbreite von Pop und Rock vetraut ist. Die Vorlieben von Christa Helbling findet man im Independent- und Britpop- Segment sowie in den für den Electro-Pop so prägnanten Achtzigern. Bevor sie zu Pureape gestossen ist, hat die in Zürich wohnhafte Studentin die Orgel in der Surf’n’Garage- Formation Bahareebas gespielt, die in derOstschweizmanch unvergessenen Konzertabend absolviert hat.

Wohltuender Kontrast
Die wahre Kunst von Electro-Pop ist es, eine monotone Basis mit raffinierten musikalischen Facetten zu garnieren, ohne dass der Song ein allzu kitschiges Ausmass annimmt. Und das gelingt Andrea Pestoni und Christa Helbling gut, die mit minimalen Mitteln maximalen Electro-Pop produzieren. Galoppierende Beats und eine zuweilen giftige Gitarre bilden wohltuenden Kontrast zum melancholischen, manchmal auch zaghaften Gesang vonAndrea Pestoni, dessenHunger nach Melodien auf «Screenplay» nie gestillt scheint.

http://www.w-und-o.ch


05/03/2007
Trespass - Immer das gleiche... Aber was soll's so lange es so geil tönt?

Mann oder Frau? - Scheissegal... Denn: Vom Affen stammen wir alle ab. Na ja, Pureape vielleicht noch etwas mehr als alle anderen. Im Gegensatz zur Affenbande aus dem bekannten Kinderlied rast aber hier niemand in hektischer Suche nach der Kokosnuss durch den Wald. Ganz im Gegenteil. Gemütlich und relaxt verblüffen Pureape rund anderthalb Jahre nach "Very Dirty" mit dem immer noch gleichen und immer noch nicht langweiligen Beat und der bekannten säuselnden Altstimme. Man kann sich bezeichnenderweise durchaus vorstellen, dass das ganze Album vor dem Spiegel entstanden ist. In totaler Selbstgefälligkeit und doch nicht arrogant setzen sich Pureape entsprechend dem Albumtitel in Szene. Die sanften Harmonien fliessen so vor sich hin und "Screenplay" taugt definitiv als fantastische Hintergrundmusik. Wenn man aber genauer und tiefgründiger hinein hört, könnte es einem auch langweilig werden. In leicht tuntiger Art und Weise liefert Pureape einen weiteren Soundtrack für die Generation H (...wie Hedonismus oder Habeschonalles). Und auch das Bild, welches ich während der ganzen Scheibe so vor mir sehe, passt da irgendwie zu: "Screenplay" wirkt genau wie eine dieser alten Musikschatullen, die man aufziehen kann, um die kleine Ballerina - tschuldigung: natürlich das Äffchen... - darin tanzen zu lassen - immer ein bisschen gleich und doch ganz faszinierend.

http://www.trespass.ch


03/03/2007
Aargauer Zeitung - Launisch und melodiös

Andrea Pestoni legt mit seiner neu besetzten Band Pureape das zweite Album zwischen Elektro und Indiepop vor.

Es klingt alles viel wärmer, organischer und gleichzeitig poppiger und weniger aggressiv als auf dem Erstlingswerk. Dabei kommt auf dem zweiten Album «Screenplay» im Gesang und in den Melodien jene Missmut zum tragen, die man von Pureape kennt. Ebenso präsent ist die elektronische Bassdrum.

Tatsächlich ist Andrea Pestoni, der Kopf der Band, derselbe geblieben, doch seine beiden Mitmusiker Amin Khatir und Donat Fulda haben dem Projekt in Freundschaft den Rücken gekehrt. Pestoni hat die Keyboarderin Christa Helbling rekrutiert; zur Zeit treten sie als Duo auf.

«Christa hat ein hörbar weibliches Element hereingebracht», sagt Andrea Pestoni. Nicht nur der rundere, poppigere Sound sei auf die Neubesetzung zurückzuführen: «Die Texte sind auch nicht mehr so schmutzig wie auf dem ersten Album.»

Weniger zu programmieren, mehr zu spielen, hatte sich Andrea Pestoni zum Ziel gesetzt, als mit dem Album «Very Dirty» Ende 2005 eine erste Phase der Band Pureape abgeschlossen war. Der Sänger empfindet das erste Album als lose Sammlung von Songs; «bei ´Screenplay´ habe ich mir gesagt: Ich schreibe ein Album», sagt Pestoni. An der akustischen Gitarre schrieb er die Songs in wenigen Monaten, und in nur vier Tagen und Nächten wurde das Album gemeinsam mit Ex-Bandmitglied Amin Khatir produziert. Der Gesang des ganzen Albums sei an nur einem einzigen Nachmittag aufgenommen worden, berichtet Andrea Pestoni.

«Wir haben nicht viel Zeit für Details aufgewendet, so haben wir die Einstellungen an der Gitarre bei verschiedenen Songs oft unverändert gelassen», erzählt Pestoni. Dieses Konzept impliziert auch eine gewisse Eintönigkeit. «Screenplay» benötigt einige Hördurchgänge, bis die Songs haften bleiben und unterscheidbar werden. Klangliche Abstecher wie das auf Piano und akustischer Gitarre basierende «Mimosa» tun dem Albumerlebnis gut.

Mit «Screenplay» haben sich Pureape stilistisch neu definiert; nun darf man hoffen, dass die derzeitige Besetzung Bestand hat, denn Entwicklungspotenzial ist vorhanden.

http://www.aargauerzeitung.ch


28/02/2007
Die Klangschau - Pureape bleiben treu

Seit das Zürcher Label "Alpinechic" 2004 seine Pforten eröffnete, beliefert es uns regelmässig mit saftig–knackigen Electro-Music aus Helvetien. Dazu gehören auch Pureape, dessen Frontmann Andrea Pestoni analog Begründer des besagten Labels ist. Fünf Monate nach Veröffentlichung des Remix-Album "Dirty Remakes" steht bereits wieder der Nachfolger "Screenplay" in den Startlöchern. Viel verändert hat sich soundtechnisch nicht im Hause Pureape. Die Zürcher beschreiten weiter den altbekannten Pfad, verdeutlichen jedoch die Strukturen, in welchen sie musizieren, hier klarer als bei ihren ehemaligen Releasen.

Mit verspielter Punktattitüde turnen quietschende 80ies-Töne über die üblichen zwei bis drei Kadenzen der Elektro-Sprossenwand. Darüber stöhnt flehend Andrea Pestonis Nasalgesang und verlangt nach Sex. Für Ordnung in der Bude sorgt nun die neue Keyboarderin Christa Helbling, deren statisches, reduziertes Tastenspiel Harmonie und Dichte ins Gesamtbild bringt und mit ihren Backingvocals eine Prise Sanftheit und weibliche Prägnanz beimischt. Erneut hat Amin Khatir "Screenplay" produziert und einen klaren, jedoch nicht zu glatten Sound geschaffen, welcher leicht und gleichzeitig stets bodenständig anmutet.

Songs wie das zuckersüsse "Mimosa" (auf welchem Labelkollege Le Zero die Akustikgitarre spielt), das freche "Witch" oder das hitverdächtige "Aerobic" bleiben sofort in den Gehörgängen kleben und wollen wieder und wieder gehört werden. Es scheint, als mutiere Pureape mit jeder Produktion mehr und mehr zur Hitmaschine, jedoch ohne den Spass dabei zu verlieren. Und das ist gut so.

Fazit: Pureape sind ein Garant für leichte Unterhaltung und gehören in die Sammlung eines jeden Electro Pop-Fans.

http://www.klangschau.com


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