reviews & comments17/12/2005 rockstar magazine - very dirty schon seit jahren geistert die zürcher affen-combo durch synthetische computerwelten. an der zeit also, elf verwirrende tracks auf cd zu speichern. das ergebnis wurde "very dirty". elektrobeats kämpfen gegen synthesizer. pumpende lässigkeit trifft dabei auf monotonie und introvertierte erotik. dazwischen blitzt stampfender punkrock auf. wer die kalten wintertage in bunter, metrosexueller musik überdauern will, hat mit diesem album gewonnen. http://www.rockstar.ch 13/11/2005 exit.music - sex, drugs & electro anders als x-tina aguilera ist das zürcher elektropop-trio pureape auch wirklich, was es zu sein behauptet: very dirrrty! herrgöttchen, gleich vorab: mich laust der affe! und wie! mit „very dirty“ von pureape hat man nämlich ein prachtstück der seltenen sorte vorliegen: eine (ver)sau(te)mässig gute, dreckig-punkige elektrorock-plodde mit popappeal wie schon lange nicht mehr gehört, die zu aller überraschung noch, ha, – mich trifft der schlag! – ein produkt aus good ole’ confoederatio helvetica, genauer gesagt zürich, ist! oh là là, von wegen verhalten oder distanziert...! hier geht’s schweisstreibend zur sache, wenn sänger andrea pestoni von stampfenden beats und schmeichelnden synthies eskortiert sein androgynes stimmwerk in songs mit sprechenden ziteln wie „i stick my tongue in you“ aufreizend zum besten gibt. auch wunderbar verzerrte e-gitarren bitten zuweilen in bester bloodsport-sneakerpimp’scher manier expressiv zum tanz, so z.b. zu hören auf „very dirty“, und machen den rock parkettkonform. trotz all der ekstase dürfen aber mit tracks wie „nudity“ oder „princess x“ auch ruhigere – obgleich nicht unschuldigere... - momente der erholung genossen werden. so oder so ist der sound aber steril, technoid kühl, kränklich und zollt vornehmlich den 80er jahren, aber auch der gegenwart tribut. die melodien der hervorragend produzierten songs sind relativ einfach und sehr ohrwurmig gehalten, ja drängen sich förmlich auf, womit der dancefaktor um einen zusätzlichen punkt erhöht wird. angeeckt wird nur selten und höchstens mit wirklich verschrobenen, nervös-elektrisierenden einfällen ("shooting down all") oder mit dem text, doch dies dürfte auch kaum der affen ziel sein. man will sich nämlich bewegen und einem feuer gleich alles materielle und immaterielle wegfegen. für philosophieträchtige sternstunden und kaffeekränzchen sind sanftere, ja saubere klängelchen zuständig. fazit: pureape liefern eine ungemein starke, kompromisslose elektropop-platte, die mit ihren punkigen, new wavigen, rockigen eigenschaften sämtliche partybegeisterte grenzgänger überzeugen dürfte. hier riecht’s deftig nach disco, schnörkellosem feiern bis zum abwinken und allem, was damit zusammenhängt. wer in naher zukunft also einen nächtlichen absturz plant, soll dies doch mit pestoni & co. in den ohren tun. es dürfte gewiss erträglicher und - spassiger sein. http://www.exitmusic.ch 03/11/2005 das netzmagazin - pure stilmischung pureape, das ist "sehr dreckiger" minimaler und rockiger electro-groove umgeben von einer pophülle, hinter der sich die introvertierte und ironische welt aus androgynem und frechem gesang versteckt. die zürcher electronica-künstler "pureape" beliefern uns auf ihrem ersten album mit stilistischen trapezkünsten aus disco-groove, electro-beats, newwave-vibrationen und rockeinschlägen. mit synthesizer, keyboard, gitarre und spielerischen gesangseinlagen schaffen sie es verschiedene stilrichtungen miteinander zu verknüpfen. ein wechselbad aus punk-exzessen und pop-harmonien macht sich von song zu song bemerkbarer. schmetternde gitarrenriffs und monotone beats beissen sich nicht, sondern fügen sich zu einem elektronischen happening zusammen. "very dirty" präsentieren sich andrea pestoni (vox, guit, prg), amin khatir (guit, prg, vox) und donat fulda (synths, vox) die agenten von pureape - die einst mit ihrem "alpinechic"-label, welches hauptsächlich free compilations fürs internet produzierte, furore machten - nicht nur in ihrem musik-stilmix, sondern auch in der songauswahl. mit titeln wie "i stick my tongue in you", "nudity" und "in a public place" offenbaren uns pureape eine ironisch-schmutzige sichtweise der sexuellen offenheit, was die unterkühlten elektronischen beats zusätzlich unterstreichen. andere tracks lassen einen einblick in die geheime, verspielte welt von pureape zu, wie dies in "like a talk show" oder "princess x" der fall ist. die band sammelt bereits seit 2003 mit ihren exzentrischen darbietungen in verschiedenen schweizer clubs lorbeeren ein, und auf dem londoner label matchbox wurde 2004 sogar eine ep von pureape veröffentlicht. dies soll aber nicht heissen, dass die live-performances "meh dräck" versprechen, als ihr stilbrechendes erstlingswerk "very dirty", das ein veteran der 80-er pop-dynastie und ein kind der neusten elektro-dynamik in einem ist. http://www.netzmagazin.ch 27/10/2005 aargauer zeitung - alles unter kontrolle elektro-rock: das zürcher trio pureape bietet klare synthis und schmutzige gitarren. zu diesen beats kann der clubber nicht mehr still stehen. die bassdrum stampft, glasklare synthesizer begleiten die launische stimme. dank gitarrenriffs erschliesst sich die musik auch dem indie-fan. seit der electroclash-welle ist auf der tanzfläche wieder mehr rock erlaubt. von jenem angelsächsisch-deutschen trend haben die zürcher pureape profitiert. aus der indie-szene kommt andrea pestoni, der pureape ins leben gerufen hat. anfangs kombinierte er gitarrensounds mit flächiger downbeat-elektronika. doch bald wird ihm und seinen weggefährten klar, dass es musikalisch so nicht weitergehen konnte: "wir wollten, dass sich die leute an unseren konzerte mehr bewegen", so pestoni. neben dem sänger gehören mittlerweile amin khatir und donat fulda zu pureape. die beiden liessen ihre erfahrungen aus grunge und jazz ins elektronische projekt einfliessen. die programmier-und gitarrenarbeit teilen sich pestoni und khatir, wärhend fulda für das keyboardspiel zuständig ist. während zweier jahre liessen pureape da und dort songs an die öffentlichkeit gelangen - hauptkanal war das internetlabel alpinechic. pestoni glaubt an das internet als medium der zukunft und bezeichnet die cd-produktion als einen schritt zurück: "die cd haben wir nur gemacht, weil das publikum nach konzerten immer danach fragt." allerdings gesteht er, das album biete eine gute gelegenheit, um ein kapitel abzuschliessen. pestoni fasst schon die künftige entwicklung der band ins auge: "bei neuen songs werden wir wohl mehr spielen und weniger programmieren. schliesslich beherrschen wir unsere instrumente." die richtung bestimmen pureape allein. sie lieben ihre unabhängigkeit und geniessen provokationen. die songtexte wurden aber auch schon überinterpretiert: "es gibt leute, die denken, wir singen ein ganzes album nur über sex", meint pestoni mit einem schelmischen lachen. die totale selbstverantwortung hat beim album "very dirty" dazu geführt, dass nicht alle elf songs über jeden zweifel erhaben sind. leicht melanchonische partyhymnen wie "i stick my tongue in you" machen jedoch lust auf die liveshow der zürcher. http://www.azonline.ch 22/10/2005 students.ch - pureape - very dirty very dirty ist in zweierlei hinsicht debüt-album. alpinechic, das sich bis anhin ausschliesslich der online-veröffentlichung von creative commons license-mp3-musik schweizer elektronik-acts gewidmet hat, kann mit very dirty nun ihren ersten hardware-release vorweisen. und, hier wichtiger, very dirty ist die erste langspielplatte von pureape, einer in zürich beheimateten elektropop-band. pureape haben sich in den zwei jahren bandgeschichte einen namen als live-act gemacht (nächstes mal live: 28.11. dada bar, zürich) und in england schon eine ep veröffentlicht, zeit für mehr also. das debüt ist gelungen: elf feine songs sind drauf, die stilsicher die grenzen des elektronischen pop ausloten. die platte ist gross produziert und klingt sehr international. pureape machen kühlen, lässigen new-wave-inspirierten synthie-sound zum tanzen, der durch seine einfachen, aber sehr eingängigen strukturen besticht. die vocals sind wichtig bei pureape: leadsänger andrea pestoni setzt seine beinahe androgyne stimme sehr expressiv und mit viel sexappeal ein und trägt die songs, sorgt für den unterschied. in kombination mit den leicht variierten backing vocals kommt da eine dichte, überlegte song-struktur zusammen, die auch bei einem breiteren (nicht zu breiten, dafür sind sie zu konsequent) publikum anklang finden dürfte. gerade songs mit dem gewissen pop-appeal wie i stick my tongue in you (ja, in den texten geben sich pureape “dirty”) und very dirty (eben) sind ohrwürmer, wenn auch der anderen sorte. was ebenfalls gefällt, sind die exkursionen in andere musikalische gefielde, die pureape unternehmen: so ist princess x mit einem beinahe bossa-artigen sound-teppich unterlegt, und nudity hat dieses schleppend melancholische einer grossen achtziger-synth-pop-ballade. wer lust auf mehr hat, dem seien hier die zwei tracks zum freien download auf alpinechic empfohlen: speed up und i need the sun, beide mit spürbar mehr punk-appeal, sind vielleicht die versprechung für die live-umsetzung von very dirty. gute band, gutes album! http://www.students.ch 19/10/2005 tonspion.de- leichte elektro-popsongs aus der schweiz elektro-pop aus der schweiz? außer saalschutz mag da nicht viel einfallen. das züricher trio pureape könnte jedoch als nächstes über die landesgrenzen hinaus zu aufmerksamkeit gelangen. denn soviel expressiven popappeal bekommt man nicht oft zu hören. es braucht einen moment, um an die songs von pureape heranzukommen. anfangs verwirrt die androgyne stimme des sängers andrea pestoni, ebenso wie der leicht düstere sexappeal, der aus den texten und eben dem gesang hervorschimmert. vielleicht ist es jene lässigkeit, die aus den songs leichte popsongs mit selbst bewussten 80ies-touch formt. die melodien sind so einfach, dass sie sich einem aufdrängen. das mag teilweise etwas beliebig klingen, doch dank tighter beats und verzerrter gitarren sichern sich pureape die wichtigen sympathiepunkte. die produktion ist zudem erstaunlich ausgereift für eine band, die erst seit zwei jahren gemeinsam unterwegs ist. das debütalbum "Very Dirty" ist auch ein debüt für das schweizer label alpinechic, das als reines online-Label seine erste cd-veröffentlichung feiern kann. einige ältere songs lassen sich neben dem aktuellen "you drive me" dort als free-mp3s entdecken. http://www.tonspion.de 13/10/2005 züritipp - mix: wie viel live darfs denn sein? von elektronischen klängen dominierte musik live: ein alter problemfall, wenn man zünftige bühnenaction erwartet. [...] um einiges rauer im Sound geht das zürcher trio pureape vor. mit knarzenden und tuckernden synthesizern haben sie sich des elektropop angenommen, und sie verbreiten eine gewisse grundaggressivität, wie sie in titeln wie "shooting down all" oder gar "i stick my tongue in you" zum ausdruck kommt. auf der bühne haben sie alle möglichkeiten zur aktionistischen entfaltung, denn sie konzentrieren sich auf gitarren, synthies und gesang. ihre jüngst erschienene erste cd "very dirty" stellt eine doppelte premiere dar: sie ist auch die erste handfeste scheibe des hiesigen netzlabels alpinechic. http://www.zueritipp.ch 06/10/2005 bewegungsmelder elektronischer pop und punkiger disco rock durchzogen von ironie und mit einem etwas melancholischen nachgeschmack. wer sich darunter nichts vorstellen kann, geht am besten online die trackliste durch. pureape ist zürcher electro. http://www.bewegungsmelder.ch 03/10/2005 molto magazine molto sporco da zurigo. tutte le sfumature dell'electro più attuale, punk, pop, clash, rock. una voce spesso non identificabile nel suo sesso, a volte calda e languida, spesso androgina. i pureape hanno cominciato con altri progetti piuttosto sperimentali abbandonati dopo poco e tornano ora sui loro passi con questo disco più abbordabile, denso di sensazioni agli antipodi date da malinconiche melodie ed estremismi di lampante influenza punk. http://www.moltomagazine.ch 26/09/2005 music.ch - rockiger elektro im pop format live stehen sie etwas unbeweglich und sehr cool auf der bühne. als ich pureape zum ersten mal im walcheturm sah, glaubte ich, eine westschweizer band in den späten achtzigerjahren vor mir zu haben. wie ich darauf kam? ich weiss es nicht! pureape stammen aus zürich und machen rockigen elektropop. wir schreiben das jahr 2005. pureape vermischen die grenzen der wahrnehmung. sie klingen wie veteranen ihrer spezies und sind gleichzeitig ein deutlich erkennbares kind neuerer bewegungen. auf dem netlabel alpinechic haben pureape bereits einige tracks unter der creative commons licence veröffentlicht. auf dem londoner label matchbox wurde 2004 eine ep veröffentlicht. harddisk, synthesizer, keyboard, gitarre und voice. das sind die mittel die pureape zu dritt einsetzen. "nobody is superior" schmeisst uns eine leicht androgyne stimme mit einem treibenden beat schon im ersten track entgegen. es klingt nach party, disco und coolen beats. und so geht's elf tracks lang weiter. abwechlungsreich und mit allerhand referenzen. punkig wie zu alten newwave-zeiten. poppig wie einst die pet shop boys. aber immer unverwechselbar. das album ist in gut sortierten läden und bei itunes erhältlich. empfehlung: kaufen! http://www.music.ch 25/09/2005 trespass.ch zum affen machen sich pureape höchstens mit ihrem namen, aber sicher nicht mit very dirty. manchmal fühlt man sich aber schon ein bisschen auf dem planet der affen. das liegt vor allem daran, dass sich andrea pestoni, amin khatir und donat fulda mit dem titel hauptsächlich aufs thema sex beziehen. dazu passt der unterlegte Electro/DBM natürlich ganz gut und die zürcher band wird sich öfter mal an einem versauten review erfreuen können. "small heart hate", "i stick my tongue in you", "nudity" oder "princess x" können einen Song davon singen und interpretieren das thema wie angekündigt "sehr schmutzig". etwas weniger dreck beinhaltet die feine, fast drucklose stimme, was aber mit der instrumentierung harmoniert. hinter pureape stecken die macher von alpinechic, einem label welches hauptsächlich free compilations fürs internet produziert. sie zeigen sich auf ungewohnterem medium absolut stilsicher. was für den einen aber schön positiv rüberkommt, kann einen anderen vielleicht langweilen. die cd zieht ohne grösseren stilbruch durch und erhält sich einen identifikations-spendenden grundton. die musik ist trotz stil genauso gut für konzerte geeignet wie für clubs und erlaubt einen unkomplizierten zugang. so kann nun eigentlich jedermann auf den affen kommen. der dank der band in den credits geht natürlich an: "alle affen, die wir vergessen haben könnten..." http://www.trespass.ch 22/09/2005 kommerz.ch - pureape: das debut wie finden es eigentlich die freundinnen von andrea pestoni, amin khatir und donat fulda, wenn sie als pureape ihr debut mit "very dirty" übermalen und ihre tracks auf rufnamen wie "i stick my tongue in you", "nudity", "in a public place", "you drive me" oder "princess x" hören? eigentlich egal, wahrscheinlich finden die das toll. genau wie wir, schliesslich haben pureape aus zürich/tessin schon am fanzine benefiz-clash gespielt und bringen via eines unserer lieblings-netlabel alpinechic ihr debutalbum "very dirty" heraus. auf dem umsonstlabel ist es die erste bezahl-cd, die auch über die indie-plattform finetunes.de und itunes veröffentlicht wird. nach der plattentaufe in der dachkantine geht die release-tour am 7. oktober im walcheturm (zürich) weiter. auf "very dirty" buchstabieren pureape die musikgeschichte regal disco/rock um einige jahre zurück, songgetriebener rlectro-clash ist ja schliesslich keine neue hurra-kategorie mehr der mit promos bezahlten journaille. zwischen "elektronischem pop und punkigem disco-rock" sieht sich das trio, wobei live gerne mal nichts gegen aufwärtskurvige monotonie eingewendet wird und die gitarre häufig in den vordergrund tritt. dabei ist "very dirty" im grunde kein derart schmutziges werk, sondern eher ein home-listening-album mit pop-herz, pestoni hat sich als sänger der elf Lieder einiges um biegsame gesangslinien gekümmert; eine aufwändige produktion schimmert immer durch, die die eher minimale innere motorik der songs streckenweise etwas durchlässiger macht für grössere song-entwürfe. klingt nicht wie aus der schweiz, aber das ist ja auch kein Genre. http://www.kommerz.ch 18/09/2005 out of space - very dirty mit "a bunny in sibiria" (?) geht es gerade voll los, ein voller, technoider beat. auch im zweiten song ist der techno sehr präsent, es klingt nach party, disco und fröhlichkeit. auch die stimme fällt mir auf, sie übernimmt einen wichtigen part und erinnert mich vom stil her einwenig an garbage. auch im nächsten lied sehe ich garbage vor mir, erinnert mich an alte zeiten. der anfang gefällt mir, es ist ein ruhigeres, melancholisches stück mit einem pfeiffen im hintergrund. "in a public place" reisst mich wieder mit seinem coolen beat. gewisse töne erinnern mich auch an meine geliebten thievery corporation. ja, auch hier befinde ich mich auf einer ausgelassenen party, super stimmung "i want you, if you want me". dieses freudige tanzen hält an, ich sehe auch beim folgenden track die arme und beine tanzen, die discokugel, die sich dreht und die schönsten, bewegenden, schwirrenden punkte an der wand spielen lässt. ich könnte mir auch vorstellen, jetzt in einem schwarzen cabriolet vorzufahren, voller coolness, eleganz und stolzsein. beim sechsten und siebten lied denke ich an den typischen franz ferdinand-beat. mir gefällt vor allem der Name des liedes "princess x", da muss ich schmunzeln. bei "very dirty" zeigen andrea pestoni, amin khatir und donat fulda, dass sie es rockig und unpoliert mögen. eine rockige gitarre und beat lässt meinen fuss wippen, beginne alles um mich herum zu vergessen und mache genau das, was ich höre: "we are dancing all the night". bei "overflow" bleibt mir vorallem das "dudududu". doch das elektropop-trio kann also auch für gefahr sorgen. "shooting down all" klingt nach einer mischung aus computerspiel, in dem man gegen die bösen männlein kämpfen muss und schnellem handeln, schnellem entscheid bei gefahr. mein lieblingslied kommt zum schluss: attention. da fällt es mir also wirklich schwer, nicht gerade loszutanzen, cooler beat. und aprupt wie die tanznacht begonnen hat, verschwindet sie wieder. Scheinbar ist die disco nun zu ende, die nacht durchgetanzt und müde, aber im hinterkopf natürlich schon die vorfreude auf das nächste tolle wochenende mit pureape. ja, ich würde sagen, pureape macht wirklich perfekte partymusik, super zum tanzen, stillsitzen ist eher schwer. ich bin halt eher so der elektro-jazz-fan, deshalb hatte es für meinen geschmack noch zuviel punk-rock und zuwenig elektro. mir gefielen eher die stellen ohne gesang und das aller tollste dieser cd finde ich aber eindeutig das cover. ich hab echt selten so ein cooles cover mit so viel stil gesehen, das hat mich sofort gepackt. es ist schlicht, schwarz-weiss und graphisch super gestaltet auch von der anordnung. das zürcher trio, als halb affe, halb mensch dargestellt, gefällt mir gut, diese Idee. dazu die freche, "dreckige" gekritzelte rosaschrift. pureape präsentiert uns aktiven, fröhlichen, lebendigen, treibenden und kämpferischen sound zwischen punkigem discorock und tanzmusik mit technoidem beat. eine dirty, durchgetanzte partynacht ist garantiert, im zentrum der treibende Beat. http://www.out-of-space.ch |